„Haustierschutz“

chiquitita-sofa.JPGEs ist schwer zu verstehen, daß jemand Tieren oder der Natur im allgemeinen kaum Bedeutung beimessen könnte. Noch weniger zu verstehen ist es, daß jemand z.B. seinen Hund aussetzt, gar Hunde ermordet oder mißhandelt. Die Verfasserin hat – nach langen Jahren der Menschenbeobachtung und der Beobachtung ihrer eigenen Hundefamilie und vieler eingesammelter Straßenhunde – die Schlußfolgerung gezogen, daß es sich zum ganz großen Teil bei den Tiermißhandlern und Tieraussetzern und sogar bei denen, die nicht einmal eine emotionale Beziehung zu ihren eigenen Tieren aufzubauen vermögen, um Leute handeln muß, die schwere emotionale Defizite bis hin zu genetischen Defekten aufweisen müssen. 

Ein Mensch, der einem HAUSTIER gegenüber keine Empathie, Sensibilität und Neugier zu entwicklen imstande ist, ist – mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auch unter Menschen- jemand, der ausgeprägte emotionale Defizite aufweist  oder gar merkliche Intelligenzdefizite.Nach unzähligen Gelegenheiten, über Jahre hinweg Tiere und Menschen zu beobachten, erscheint es der Verfasserin gar so, als sei die instinktive Sensibilität Natur und Tier gegenüber, gar die Kompromißlosigkeit bei der Verteidigung der Rechte von Natur und Tier, Zeichen von seelischer Gesundheit und Intelligenz. Ja, es ist so, daß Menschen, die sich nicht in diesem Sinne verhalten, der Verfasserin selbst per se als unheimlich und wenig vertrauenswürdig erscheinen. 

In Bolivien werden Tiere ausgesetzt, ermordet, benutzt, um sie vor den Augen anderer zu ermorden – aus welchen Gründen auch immer-, man baut nicht auf Geburtenkontrolle und Vorbeugung in jeder Hinsicht, sondern lebt in den Tag hinein, nach dem „Weg des geringsten Widerstandes“ und nach Lust und Laune.Tiere werden „entsorgt“, sobald man ihrer überdrüssig ist – wie man es mit einem teuren PKW macht oder einer Stereoanlage. Freund Hund oder das Tier allgemein ist eine Ware, man strebt nach Waren, bis man daran die Lust verliert. Man kann sich teure Waren leisten, gibt damit an – und irgendwann reicht die Intelligenz nicht mehr, um sie interesant zu finden und man langweilt sich damit und will etwas Neues.Man bekommt Kinder aus einer Laune heraus, man kauft Tiere aus einer Laune heraus, man züchtet, „um Geld zu verdienen“, man „studiert“ Tiermedizin, Rechtswissenschaften, Betriebswirtschaft um Geld zu verdienen – nicht aus moralischen Gründen, nicht aus Prinzip, nicht, weil es zum eigenen Lebensentwurf paßt. Man bringt junge Katzen zum Tierarzt, um sie einzuschläfern, jedes Mal wieder, statt die Mutter sterilisieren zu lassen. Man schlägt Tiere tot, die man in freier Wildbahn findet, einfach so, einfach als Reflex, Kinder treten nach Hunden oder Katzen, genauso.In jeder Gesellschaftsschicht, jeder Einkommensklasse.  Es handelt sich hier um ein gesellschaftliches Symptom, das sich quer durch die bolivianische Gesellschaft zieht – wie auch anderswo ganz augenscheinlich der Umgang mit Tieren und Natur Symptom für eine Geisteshaltung und ernsthafte emotionale oder gar genetische Defizite ist.  

Wer mit Tieren und der Natur nicht mit Ehrfurcht umgeht, als sei es – im biblischen Sinne – der „Nächste“, der ist auch kein guter Freund, kein Mensch, auf den man sich verlassen kann und dem man vertrauen kann! Auf ihre Hunde hat die Verfasserin immer bauen können, sie geben immer Liebe und Zuneigung, vermitteln Lebensfreude ohne Falsch und ohne all jene Hintergedanken, die so manch ein Mensch in sich gären läßt. Man schämt sich für die Menschheit, wenn man Hunde im Familienverband beobachtet, ihr Verhalten untereinander, ihre feinfühligen Gesten uns Menschen gegenüber – ähnlich wie bei Delphinen, Pferden und so vielen anderen Tieren, die wir beobachten dürfen und durften.  Für die Verfasserin ist damit nach langen Jahren des Lebens und Zusammenlebens mit Pferden, Hunden, Katzen, Vögeln und vielen anderen Tieren klar, daß es ohne einen Gesinnungswandel unter Menschen nicht mehr geht – nicht wir sind die „Krone der Schöpfung“!

Die Natur ist voller Geheimnisse, die Achtung verdienen  und die wir nicht zu verstehen vermögen und kaum achten, weil wir nun eben nicht die Krone der Schöpfung sind.  Es erscheint  letzten Endes und nach Jahren der „Tiererfahrungen“ schwer, wenn nicht unmöglich, für einen Menschen so viel Respekt, Achtung und Liebe zu empfinden wie für manch ein Tier, z.B. die Hundefamilie, die das Leben mit einem teilt.  

Wir sollten daraus sinnvolle, wertvolle und würdige Schlußfolgerungen ziehen, zum Wohle aller und für eine lebenswertere Gesellschaft. Wir können von Tier und Natur viel Gutes lernen.

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